Viele Urlauber, die in Liznjan oder dem benachbarten Medulin ihre Ferien verbringen, sehen sich zwar in der Gegend um weil sie auf den mittlerweile gut beschilderten und mehr oder weniger ausgebauten Radwegen unterwegs sind, kennen jedoch nicht den alten Kalksteinbruch auf der Marlera Halbinsel.
Er ist natürlich auch etwas abseits gelegen und nicht ganz einfach zu finden. Trotzdem lohnt sich ein Besuch dieses öden Lochs im Berg. Es gibt zwei Wege dorthin. Der eine führt aus Liznjan der Beschilderung LEVAN folgend bis zum alten österreichischen Gutshof. Auf einer durchgehend geteerten Straße sind es etwa zwei Kilometer Weg.
Man fährt die Allee entlang...
links liegt der verfallene Gutshof...
...und rechts eine ebene Fläche wo das Auto abgestellt werden kann.
Links geht es dann rein in den Steinbruch. Abgelegte Felsen verhindern, daß da drin Autorennen veranstaltet werden oder unliebsame Zeitgenossen illegal Müll ablagern. Wie man sieht, war ich mit dem Radl da.
Hier wurde vor einigen Jahren noch Kalkstein für die Herstellung von Farben abgebaut. Die Lkw sind seinerzeit mit einem Höllenlärm durch Liznjan gefahren. Die mittlerweile geschlossene Fabrik steht in Pulas Stadtteil Sijana im Gewerbegebiet.
Es lohnt sich jedenfalls, sich im Steinbruch umzusehen. Immer wieder sind Mineraliensammler da, weil sich im Laufe der Jahrtausende in Hohlräumen Kristalle von meist weißer und rötlicher Färbung gebildet haben. Man muß nur die Augen offen halten und schon sieht man an vielen Stellen diese Kristalle.
Im südlichen Bereich befindet sich eine glatte gesägte Wand. Vielleicht hat man versucht, Kalkstein als Baustoff zu gewinnen, so wie es in der nahegelegenen Budavabucht heute noch gemacht wird. Den dortigen Steinbruch habe ich euch vor einiger Zeit schon mal vorgestellt.
http://www.adriaforum.com/kroatien/...ura-an-der-spitze-istriens.68553/#post-673112
http://www.adriaforum.com/kroatien/threads/der-steinbruch-von-valtura-2-teil.77459/#post-778796
Oberhalb des Steinbruchs befindet sich eine Abraumhalde. Von hier aus hat man einen schönen Überblick in alle vier Himmelsrichtungen. Hier der Blick nach Osten. Am Horizont erkennt man den Ucka.
Ein zweiter schlecht befahrbarer Weg führt gleich nach dem Strand am Hafen rechts hinauf zum Steinbruch. Dieser Weg ist mit dem Radwegschild Nr. 333 gekennzeichnet. Zu Fuß sind es etwa 20 Minuten vom Strand zu laufen.
jürgen
Er ist natürlich auch etwas abseits gelegen und nicht ganz einfach zu finden. Trotzdem lohnt sich ein Besuch dieses öden Lochs im Berg. Es gibt zwei Wege dorthin. Der eine führt aus Liznjan der Beschilderung LEVAN folgend bis zum alten österreichischen Gutshof. Auf einer durchgehend geteerten Straße sind es etwa zwei Kilometer Weg.
Man fährt die Allee entlang...
links liegt der verfallene Gutshof...
...und rechts eine ebene Fläche wo das Auto abgestellt werden kann.
Links geht es dann rein in den Steinbruch. Abgelegte Felsen verhindern, daß da drin Autorennen veranstaltet werden oder unliebsame Zeitgenossen illegal Müll ablagern. Wie man sieht, war ich mit dem Radl da.
Hier wurde vor einigen Jahren noch Kalkstein für die Herstellung von Farben abgebaut. Die Lkw sind seinerzeit mit einem Höllenlärm durch Liznjan gefahren. Die mittlerweile geschlossene Fabrik steht in Pulas Stadtteil Sijana im Gewerbegebiet.
Es lohnt sich jedenfalls, sich im Steinbruch umzusehen. Immer wieder sind Mineraliensammler da, weil sich im Laufe der Jahrtausende in Hohlräumen Kristalle von meist weißer und rötlicher Färbung gebildet haben. Man muß nur die Augen offen halten und schon sieht man an vielen Stellen diese Kristalle.
Im südlichen Bereich befindet sich eine glatte gesägte Wand. Vielleicht hat man versucht, Kalkstein als Baustoff zu gewinnen, so wie es in der nahegelegenen Budavabucht heute noch gemacht wird. Den dortigen Steinbruch habe ich euch vor einiger Zeit schon mal vorgestellt.
http://www.adriaforum.com/kroatien/...ura-an-der-spitze-istriens.68553/#post-673112
http://www.adriaforum.com/kroatien/threads/der-steinbruch-von-valtura-2-teil.77459/#post-778796
Oberhalb des Steinbruchs befindet sich eine Abraumhalde. Von hier aus hat man einen schönen Überblick in alle vier Himmelsrichtungen. Hier der Blick nach Osten. Am Horizont erkennt man den Ucka.
Ein zweiter schlecht befahrbarer Weg führt gleich nach dem Strand am Hafen rechts hinauf zum Steinbruch. Dieser Weg ist mit dem Radwegschild Nr. 333 gekennzeichnet. Zu Fuß sind es etwa 20 Minuten vom Strand zu laufen.
jürgen
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